zenti in enzed
Sonntag, 29. Juni 2008
Kahoe - Die Fussballhauptstadt von NZ
OK. Ich weiss in den letzten Wochen war ich "etwas schreibfaul", aber heute kommt mal wieder ein Update.
Nachdem ich also den Tongariro Natinal Park verlassen habe, bin ich nach Taupo gefahren und habe mir dort die Stadt und die Huka Falls angeschaut. Danach bin ich nach Napier gefahren und hab mir vorgenommen das East Cape anzuschauen. Also ging es nach ein paar Tagen weiter nach Gisborne, wo ich wohl in dem schlechtesten Hostel von ganz NZ uebernachtet habe. Wenn ihr mal nach NZ und speziell nach Gisborne kommt, rate ich euch, geht niemals in das "Flying Nun Backpackers". Dreckig und laut. Also hab ich am naechsten Tag das Hostel und somit die Stadt fluchtartig verlassen. Leider ist mir die Stadt durch dieses Hostel in keiner guten Erinnerung geblieben. Die naechste Nacht hab ich dann in der Tokomaru Bay in einem kleinen, netten, sauberen und ruhigen Hostel verbracht. In diesem Backpacker waren auch zwei einheimische Arbeiter untergebracht, die mich dann am zweiten Abend mit in den oertlichen Pub genommen haben. Und was soll ich sagen, am Tag darauf hatte ich so meine Probleme. :-)
Dann ging es weiter zum East Cape, dem oestlichsten Punkt von NZ. Und wenn man ein paar Inseln vernachlaessigt, ist es der Punkt, wo auf der Welt zuerst die Sonne aufgeht. Leider ist direkt am East Cape das passiert, was irgendwann passieren musste. Der Autoschluessel war im Auto, alle Tueren waren verschlossen und ich stand ausserhalb des Autos. Zum Glueck hab ich ja ein Auto mit Schiebefenstern. Nach zwei drei vielleicht auch vier Versuchen mit einer Drahtschlinge war das Auto wieder offen. Die Nacht hab ich dann in Opotiki in einem von Deutschen gefuehrten Hostel verbracht. Am naechsten Tag ging es weiter ueber Whakatane nach Tauranga, wo ich dann die Ostkueste wieder verlassen habe. Zum East Cape muss ich abschliessend noch sagen, es ist wunderschoen. Eine malerische Bucht reiht sich an die andere und die Strasse fuehrt meistens am Ozean entlang.
In Tauranga habe ich mir ueberlegt, was ich nach der Ostkueste machen koennte. Und die Wahl viel auf die Westkueste. Also bin ich nach einem kleinen Zwichenstop in Hamilton nach Raglan gefahren. Dieses kleine Staedtchen ist beruemt fuer seine Wellen und eine wilde Hippie-Zeit. Dementsprechend trifft man dort auch viele Surfer und "Kuenstler" an. Da mir aber auch hier das Wasser zu kalt zum surfen war, hab ich mir lieber die Gegend angeschaut. Leider habe ich hier auch unangenehme Erfahrung mit Einheimischen gemacht und zwar wollte ich einen naheliegenden Berg besteigen. Um zum Sartpunkt der Wanderung zu kommen, muss man ein paar Kilometer zu einem abgelegenen Parkplatz ueber eine Schotterpiste fahren. Leider war mein Auto auch weit und breit das Einzigste. Als ich mich dann auf die Wanderung vorbereitet habe, kamen drei Jugendliche mit einem Auto. Diese Drei sahen nicht gerade wie Touristen aus und schienen nur darauf zu warten, dass ich mein Auto alleine zuruecklasse. Daraufhin bin ich mit einem unguten Gefuehl in die Wanderung gestartet. Nach fuenf Minuten kam dann ein Schild der Polizei, dass man nichts im Auto zuruecklassen sollte und alles gut verschliessen sollte. Da ich ja schon vom East Cape wusste, wie "schwierig" es ist mein Auto aufzubrechen, bin ich umgekehrt und zurueck zum Auto. Die Drei schienen nicht sehr erfreut, dass ich schon zurueckkam. Also bin ich in mein Auto und nichts wie weg. Die Drei haben mich dann noch ein paar Kilometer verfolgt und haben sich dann verzogen. Hinterher kann man sagen, dass die Drei vielleicht ja auch harmlos waren, aber man weiss ja nie. Leider ist die Kriminalitaet auch in NZ ein grosses Problem und ueberall findet man Warnhinweise auf den Wanderwegen. Aber wie schon gesagt, mir ist ja nichts passiert und die Wanderung kann ich vielleicht ein anderes Mal nachholen.
Nach diesem Erlebnis bin ich dann weiter nach Te Kuiti, wo ich an einer Tour (incl. Abseilen, Klettern und Gluehwuermchen) durch die Waitomo Caves teilgenommen habe.
Mittlerweile war es auch Ende Mai und ein Grossereignis in Europa rueckte immer naeher. Die Europameisterschaft. Da erinnerte ich mich an ein Schweizer Paar, die mir erzaehlten, dass es im Norden ein fussballverruecktes Hostel gibt. Also hab ich am naechsten Morgen den Besitzer (ein Italiener) angerufen und ihn gefragt, ob ich bei ihm die EM schauen kann. Nachdem ich dann zugestimmt hatte fuer sein Team zu spielen, war alles klar. So bin ich am gleichen Tag zurueck in den Norden gefahren und hatte am naechsten Tag schon das erste Spiel fuer den Kaeo FC.
OK die Vorrunde der EM war ganz schoen hart. Fuer die ersten Spiele musste ich um vier Uhr aufstehen, aber wer das eine will...
Morgen frueh nun ist um 6.45 Uhr das Finale und ich hoffe ...

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Dienstag, 17. Juni 2008
Die Haare sind ab

:-)

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Samstag, 24. Mai 2008
Tongariro Crossing
Mein letzter Eintrag ist ja schon etwas her, also hier das Neuste. Auckland hab ich in Richtung der Coromandel Halbinsel verlassen und dort ein paar Tage mit Kayak fahren und Walking verbracht. Danach bin ich weiter nach Rotorua und hab da die heissen Quellen, Gysiere und den MTB Park angeschaut und durchfahren. Und dann bin ich zum bisherigen Highlight meiner Tour, dem Tongariro Crossing.(18 km, Hoehster Punkt 1967m) Es war ein wunderschoener, aber auch harter Tag im Tongariro National Park. Ich denke die Bilder sprechen fuer sich.


Mt. Ngauruhoe besser bekannt als Mt. Doom aus "Herr der Ringe"


Auf dem Mt. Tongariro im Hintergrund Mt. Doom


Emarald Lakes


Blick auf den Lake Taupo


Mt. Ruapehu

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