zenti in enzed
Backpackers Paradise
Am East Cape haben wir neulich in einem kleinen Hostel "übernachtet", welches direkt in einer Bucht am Pazifik liegt (ca. 6 m entfernt). Hier kann man kajaken, schwimmen, schnorcheln und fischen im Sommer. Aber wie ihr ja wisst, ist hier zur Zeit Winter und so sollte in dieser besagten Nacht einer der schlimmsten Stürme über das Land ziehen.

So kam es, wie es kommen musste. Gegen 2 Uhr nachts weckte uns der Besitzer des Hostels, mit der Bitte unser Auto umzuparken, da die Wellen schon die Räder unterspülten. Etwa 5 min, nachdem wir das Auto umgeparkt hatten, wurde der Parkplatz von den Wellen überrollt und ich will nicht wissen, wo unser Auto gelandet wäre.
Damit aber noch nicht genug. Da wir uns das Zimmer mit dem schönsten Meerblick ausgesucht hatten, kam es, wie es kommen musste. Nach dem Carpark war unser Zimmer dran. Also Sachen einpacken und in ein höher gelegenes Zimmer ziehen. Danach haben wir dem Besitzer noch geholfen ein paar Sachen vor der Flut zu retten und sein Boot höher zu ziehen. Natürlich war gerade sein Traktor defekt und wir mussten mit einem Seilzug arbeiten.
Letzendlich ist aber alles noch glimpflich abgegangen, der Besitzer muss nur seine Uferbefestigung überarbeiten. :-) Am nächsten Tag haben wir in den Nachrichten gehört, dass in der Bay of Plenty die Wellen bis zu 9 m hoch waren, worauf der Kommentar von Anja folgte "Mittendrin, statt nur dabei".
Nach dieser spannenden Nacht hatten wir erstmal genug vom Wasser und haben uns ins Landesinnere verzogen, sprich in den Tongario National Park. Da aber auf Grund des schlechten Wetters an ein Crossing oder Skifahren nicht zu denken war, haben wir uns heute morgen dazu entschieden auf die Südinsel in die Alpen zu fahren. Man muss ja auch Mal spontan sein :-)
So sind wir mitlerweile in Wellington angekommen und morgen früh geht unsere Fähre.

Let's go skiing.

PS: Und immer schön dran denken, parkt nicht so dicht am Pazifik!!!

Am Morgen danach

Der Parkplatz.


Das linke war unser Zimmer.

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