zenti in enzed
Freitag, 30. Januar 2009
Letzter Arbeitstag
Ja heute ist es nun soweit, der letzte Arbeitstag ist herangerueckt und damit auch der letzte richtige Tag in Wellington. Die Stadt und der Wettergott scheinen es nochmal gut mit uns zu meinen und zeigen sich von der besten Seite. "You can't beat Wellington on a great(sunny) day." Siehe Foto von heute morgen von einem der Hochhaeuser im Stadtzentrum. Die letzte Arbeitswoche hab ich in Wellington nochmal allein verbracht, da der Rest meiner Firma sich die Zeit auf einer Konferenz in Auckland vertreibt. Aber zum Glueck gab es keine grossen Ausfaelle, so dass es ziemlich relaxt zuging.
Nun aber genug von der Arbeit. Morgen geht schon der Flieger nach Christchurch, was den grossen Vorteil hat das wir unser Gepaeck wieder auf 20 kg pro Person beschraenken muessen (incl. Zelt, schlafsaecke, Isomatten und Campingzubehoer) und damit ordentlich entruempeln konnten. Somit wurde der ganze ueberfluessige Kram, welcher sich in 4 Monaten ansammelt abgestossen bzw. die Wintersachen bei Freunden untergestellt. Wir kommen ja nochmal durch Wellington am Ende unserer Reise.
Wenn alles klappt wie geplant holen wir morgen unseren Campervan ab und schwimmen schon Sonntag mit Delphinen im Ozean. Also drueckt uns die Daumen ...

Cheers
Zenti



Mt. Vic, Wellington harbour and city centre

Permalink (1 Kommentar)   Kommentieren



Dienstag, 23. Dezember 2008
Froehliche Weihnachten
Wir wuenschen allen, die hier ab und zu mal vorbeischauen, ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Permalink (1 Kommentar)   Kommentieren



Sonntag, 21. Dezember 2008
Sommeranfang, vierter Advent ???
Für alle, die es noch nicht wissen, ja wir leben noch. Ich muss ja zugeben, dass ich die letzte Zeit etwas faul war und das Schreiben etwas vernachlässigt habe. Aber heute ist Sonntag und da sollte man nicht nur faulenzen. Darum hier ein paar News von der südlichen Halbkugel.
Wie die Überschrift es schon sagt, ist heute Sommeranfang und gleichzeitig der vierte Advent. Wie ihr euch denken könnt ist uns noch gar nicht nach Weihnachten. Obwohl die Geschäfte nach X-Mas aussehen und es schon eine Santa-Parade im November gab, kommt das „Feeling“ bei 20-25 Grad und Sonnenbrandgefahr nicht so richtig rüber. Wobei man natürlich nicht vergessen darf, das wir in Wellington leben und damit der Wind und auch der Regen immer dazu gehören.
Aber was ist die letzten Wochen bzw. Monate so alles passiert? Nachdem ich zwei oder drei Wochen in Berufsleben eingetaucht war, hab ich auch erst mal zwei Wochen Urlaub beantragt, da ja Besuch aus Deutschland anstand. War auch alles kein Problem und so ging es dann zu fünft bzw. die zweite Woche zu sechst in einem Wohnmobil über die Nord- und Südinsel, was sehr anstrengend (sehr viele km), aber auch sehr schön war, da wir uns riesig gefreut haben, mal wieder bekannte Gesichter aus Deutschland zu sehen und natürlich auch viel erlebt haben. Hier mal nur ein paar Stichpunkte: Delphine, Pinguine, heiße Quellen, Vulkane, Kajaken und Baden im Abel Tasman National Park, Gletscher, Minusgrade und Schneefall in Queenstown, Milford Sound und vieles mehr.
Wie ihr euch denken könnt sind die zwei Wochen wie im Fluge vergangen und der Alltag in Wellington hat uns schnell wieder eingeholt. Auf Arbeit ging es hauptsächlich darum das bestehende Netz am Laufen zu halten und weiter auszubauen. In der letzten Zeit haben wir meistens an einem Projekt für eine Firma gearbeitet, welche in ganz NZ über 300 Farmen besitzt, die mit Telefonen und Internet versorgt werden sollen. So hab ich schon zwei Wochen in Taupo verbracht, um dort ein paar Farmen anzuschließen oder war mal ein, zwei Tage nördlich von Napier unterwegs, um zu schauen, was wir da so machen können. Dies ist oft auch der angenehme Teil der Arbeit, weil ich dann mit dem firmeneigenen Geländewagen irgendwo auf abgelegen Pfaden unterwegs bin, um Farmen oder Berge zu besichtigen. Obwohl ich letztens in Napier den falschen Schlüssel dabei hatte und somit die letzten 3-4 km bergauf zum Turm laufen durfte. Aber was gibt es Schlimmeres als in fast unberührter Natur unterwegs zu sein?
Ansonsten vergehen die Wochen hier wie im Fluge, wobei wir die Wochenenden mit Stadionbesuchen (Fußball), Mountainbiken, Shoppen, BBQs, Ausschlafen und Faulenzen verbringen. So ist auch schon die Weihnachtszeit unbemerkt herangerückt und wir verbringen viel Zeit mit dem Planen unser zukünftigen Reisen. Wir haben vor, das lange Weihnachtswochenende für das Tongariro Crossing zu nutzen und über Silvester werden wir wohl den Whanganui River mit einem Kajak runterfahren. Den Januar müssen wir noch arbeiten, im Februar geht’s dann mit einem Wohnmobil über die Südinsel, im März ist ein Aufenthalt in Sydney und auf Samoa geplant und im April geht es auch schon wieder zurück nach Deutschland (mit Stopover in San Francisco ;-)). Dann ist ein Jahr schon wieder rum, aber noch liegen ja ein paar spannende Monate vor uns.
Ansonsten geht es uns gut hier Wellington, wobei wir letzte Woche anscheinend unseren Glückstag hatten. Ich hab immerhin eine Sonnenbrille bei einem Großhändler gewonnen und Anja hat ja gleich so richtig beim örtlichen Supermarkt abgeräumt, so dass wir in unserer Zeit in Wellington kein Geld mehr für Lebensmittel ausgeben brauchen und auch mal das teure deutsche Bier genießen können (jipiihhhh).

Das soll es auch gewesen sein und wie singt man hier so schön im Stadion:

„Oh Wellington is wonderful. We’ve got the wind, the rain and the Phoenix. Oh Wellington is wonderful …“



Kajaken im Abel Tasman National Park


wieder mal ein lustiges Schild


Mitre Peak im Milford Sound

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren



Sonntag, 21. September 2008
Wellington
Ja es ist mal wieder Zeit etwas zu schreiben. Wie ihr ja vielleicht schon wisst, sind wir mittlerweile in Wellington angekommen. Genau genommen sind wir schon drei Wochen hier. Die erste Woche mussten wir noch im Hostel verbringen, da wir nicht gleich in unsere Wohnung einziehen konnten. Aber mittlerweile fühlen wir uns hier ganz wohl. Wir wohnen in der siebten Etage und somit ganz oben. Was den Vorteil hat, dass wir einen herrlichen Blick auf Wellington haben. Unsere Wohnung ist auch sehr zentral gelegen, so dass wir alles (Zentrum, Supermärkte, Kino, etc) zu Fuß erreichen können.
Auch zur Arbeit haben wir es nicht weit. Anja braucht circa 10 min und ich werde morgen das erste Mal testen, wie lang ich brauche (vermutlich 5min). Ja morgen geht es wieder los mit dem Arbeitsleben, ich freu mich schon riesig drauf ;-). Aber irgendwie muss die Reisekasse ja wieder aufgefüllt werden. Ich bin bei einem Provider angestellt, wobei ich wohl hauptsächlich für Site Survey, Instandhaltung und Überwachung des Netzes im Raum Wellington zuständig bin. Hört sich auf alle Fälle spannend an.
Ansonsten haben wir uns die letzte Zeit Wellington und Umgebung angeschaut, wie zum Beispiel Wanderung zu einer Seehund-Kolonie oder Besuch im Te Papa. Letzten Sonntag hatten wir dann auch noch ein besonderes Erlebnis. Als wir gemütlich abends vor dem Fernseher saßen, fing auf einmal das Haus für circa 4 s an zu wackeln. Unsere Mitbewohner schienen es gar nicht zu registrieren, erst beim zweiten Wackler bemerkten sie „Oh that was a good one“. In den Nachrichten war es auch kein großes Thema, lediglich eine Randnotiz informierte uns über ein Beben der Stärke 5.1 mit dem Zentrum nahe Whanganui. Naja vielleicht war es doch keine gute Idee in den siebten Stock zu ziehen. :-)

Grüße aus Wellington

Permalink (2 Kommentare)   Kommentieren